Hiddensee

Leuchturm-Hiddensee

Dornbusch Steilküste

Neuendorf Hafen

Klosterkirche auf Hiddensee in Kloster

Hafen von Kloster

Hafen von Kloster/ Segelyacht

Hiddensee Vitte Seenotrettungsboot

Das 12,30 m hohe Bauwerk (Feuerhöhe 10 m), ein Leit- und Quermarkenfeuer, befindet sich südlich von Neuendorf an der nördlichen Grenze des Gellen. Es hat die Leuchtturmnummer C2586 und die Koordinaten 54° 30′ 29″ N, 13° 4′ 28″ O. Das Leuchtfeuer trägt die amtlichen Bezeichnung „Leuchtfeuer Gellen/Hiddensee”. Der weiße Stahlturm mit roter Galerie und kegelförmigen Dach steht auf einem Natursteinsockel. Er wurde 1904 von der Firma Julius Pintsch (Berlin) aus Gusssegmenten (Tübbings) gebaut und ist seit 1905 im Probe-, seit 1907 im Dauerbetrieb. Aus derselben Produktionsstätte (Zweigwerk Fürstenwalde/Spree) stammen u.a. die in gleicher Bauweise ausgeführten Leuchtfeuer Ranzow und Kolliker Ort (Insel Rügen) sowie der Leuchtturm Norddorf (Amrum). Das Leuchtfeuer Gellen/Hiddensee markiert die nördliche Einfahrt zum Gellenstrom, im Westen die Fahrrinne des Gellenstroms und leitet im Osten durch den Schaproder Bodden.

Leuchtfeuer Gellen-Hiddensee

Hiddensee Vitte Sonnenuntergang

Vitte Blaue Scheune
Die Blaue Scheune in Vitte auf der Ostseeinsel Hiddensee ist in ihrer ursprünglichen Anlage ein niederdeutsches Hallenhaus von Anfang des 19. Jahrhunderts. Es beherbergte nicht nur die Scheune, sondern auch die Backstube und den Wohnbereich eines Müller- und Bäckermeisters.
Die Malerin Henni Lehmann erwarb das alte Gebäude um 1920. Sie ist auch die Urheberin des blauen Anstrichs, dem das Haus bis heute seinen Namen verdankt. Bekannt wurde die Blaue Scheune durch regelmäßige Ausstellungen des „Hiddenseer Künstlerinnenbundes“. Diesem Kreis eng verbunden war neben Katharina Bamberg, Clara Arnheim und Elisabeth Andrae auch die bekannteste Hiddensee-Malerin Elisabeth Büchsel.
In den 1950er Jahren erwarb der Maler Günter Fink das geschichtsträchtige Wohnhaus. Seitdem ist es wieder ein beliebter Anziehungspunkt für Kunstfreunde. Die Galerie des Künstlers steht der Öffentlichkeit in den Sommermonaten zweimal wöchentlich (mittwochs und sonntags) zur Besichtigung offen.
Die Blaue Scheune ist das letzte erhaltene Rauchhaus, so genannt, weil es keinen Kamin gab und der Rauch durch Ritzen und Spalten im Dach abzog.

Hiddensee-Kloster-Huckedamm
Eine wesentlich erfolgreichere Küstenschutzmaßnahme war der Bau des Huckedamms (1937-1939) nordwestlich von Kloster. Der Wall besteht aus bindemittellos ineinander gesteckten Pyroxenit-Blöcken und ist so konzipiert, dass er sich selbst zusammenhält und in sich verkeilt.
Nach Süden erweitert wurde dieses Bauwerk durch Aufschüttung eines ca. 1 km langen Steinwalles aus Lausitzer Granodiorit (1963-1964). In den Jahren 1973 bis 1978 erfolgte eine nochmalige Verlängerung bis Harte Ort. Der Huckedamm war ursprünglich auf einer Länge von 4,5 km geplant – erreicht wurden nur ca. 400 m. Mit diesem Damm jedoch bildete sich aus einer ständig erodierten, spärlich bewachsenen bis freien Fläche ein heute stabiles und bewaldetes Kliff mit großem vorgelagerten Sandstrand.

Hiddensee Windmühle in Vitte

Auto und Personenfähre nach Hiddensee
Name MF „Vitte“
Baujahr 1968
Werft Husumer Schiffswerft
Länge 32,14 m
Breite 10,02 m
Tiefgang 2,00 m
Leistung 2 x 368 kw
Geschwindigkeit 8 kn
Personen 480
Einsatzgebiet Schaprode (Rügen) –
Vitte (Hiddensee)

Hiddensee, Grieben, Steilküste Strand

Hiddensee Vitte Sonnenuntergang II

„Vitte Hafen Feierabend“